Urlaub in Nord-Schweden

Nord-Schweden - Schweden Info: Urlaub, Reisen und Unterkünfte in Nordschweden

Nordschweden (Norrland) ist der größte der drei schwedischen Landesteile. Die historischen Provinzen Hälsingland, Ångermanland, Medelpad, Gästrikland, Jämtland, Härjedalen, Västerbotten, Norbotten und Lappland machen 59 Prozent der gesamten Landesfläche aus. Die Besiedlung ist aufgrund der widrigen Bedingungen gering. Nur 12,8 Prozent der schwedischen Bevölkerung leben in Nordschweden. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Region ist dennoch sehr hoch. Etwa 40 Prozent der in Schweden genutzten Energie wird durch Wasserkraft in Norrland erzeugt. Auch die Holz- und Papierindustrie ist nach wie vor wichtig. Für die historische Entwicklung Schwedens waren zudem die Bodenschätze, insbesondere Eisenerz, entscheidend. Touristen können in Nordschweden einen außergewöhnlichen Abenteuerurlaub erleben. Aber auch ein beschaulicher Aufenthalt in einem Ferienhaus, einer Ferienwohnung oder auf einem Campingplatz mit der ganzen Familie ist möglich.

Wissenswertes: Die Besiedlung Nordschwedens begann vor etwa 10.000 Jahren. Viel ist jedoch aus dieser frühen Zeit nicht bekannt. Erst im Mittelalter wird die Quellenlage besser. Vermutlich fand schon im 11. Jahrhundert eine Christianisierung statt, die aber erst im 13. Jahrhundert abgeschlossen war. Der Frösöstein, ein Runenstein, ist die älteste Quelle diesbezüglich. Auf ihm wird das „christianisierte Jämtland“ erwähnt. Er stammt aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Die Missionare kamen entweder aus Norwegen und England. Zu dieser Zeit zogen Mönche durch ganz Europa und versuchten alle Nicht-Christen zu missionieren. Dabei wurde nicht immer alleine auf die Überzeugungskraft des Wortes gesetzt.

Natur: In Nordschweden ist die Wildnis stets nur ein paar Schritte entfernt. Riesige Wälder und gewaltige Flüsse prägen das Landschaftsbild. In Lappland befindet sich der Knebekaise, mit 2.111 Metern der höchste Berg in Schweden. Ein Teil Norrlands besteht aus hügeligen Flächen, die oberhalb der Waldgrenze liegen. Diese Fjälllandschaften sind meist sehr weitläufig und bieten durch die geringe Vegetation einen grandiosen Ausblick. Das Polarlicht und die Mitternachtssonne sind Besonderheiten der grandiosen nordischen Natur, die zu unvergesslichen Erlebnissen führen.

Klima: In Nordschweden sind die Sommer kurz und die Winter lang. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen können in den kalten Monaten zwischen -15 und -18 °C liegen. In den warmen Monaten sind 12 bis 15 °C im Tagesschnitt üblich. Von Juni bis Juli sorgt die Mitternachtssonne nördlich des Polarkreises rund um die Uhr für Helligkeit. Im Gegenzug ist es von Anfang Dezember bis Anfang Januar wegen der Polarnacht dunkel. Die beste Reisezeit ist der Sommer. Schon Ende August kann es empfindlich kalt werden. Der lange Winter beginnt meist schon im Oktober und endet erst im April.

Sehenswürdigkeiten: In der Nähe von Luleå befindet sich das kleine Kirchendorf Gammelstad. Rund um die Kirche befinden sich Holzhütten, die einst gebaut worden sind, um den Kirchgängern einen Unterschlupf zu gewähren. Diese wohnten nämlich meist weit weg und benötigten eine Unterkunft, wenn sie sich zu kirchlichen Feiertagen trafen. Diese Praxis war in Nordschweden früher weit verbreitet. Die Kirche von Kiruna ist sehr interessant, denn sie wurde in der Form eines traditionellen Lappenzelts aus Holz errichtet. Ebenfalls in Kiruna befindet sich die Kåppashålagrotte. Die unterirdischen Wasserfälle dieses Höhlensystems bieten einen spektakulären Anblick.

Ausflugsmöglichkeiten: Nordschweden ist ein riesiges Gebiet. Wer sich in den Grenzregionen zu Finnland oder Norwegen aufhält, sollte wenigstens einen Tagesausflug in das Nachbarland unternehmen. Von der Nordgrenze Schwedens ist es nicht weit bis zu Nordküste Skandinaviens. Ein Abstecher zum Nordkap lohnt sich in jedem Fall. Wer mit dem Flugzeug in Kiruna landet, sollte wenigstens einen Tag bleiben. Auch ein Ausflug auf den Berg Knebekaise ist interessant. Für Bergsteiger bietet der höchste Berg Schwedens einige interessante Routen.

Aktivitäten im Urlaub: Wer nach Nordschweden fährt, sollte gute Wanderschuhe mitnehmen. Zu Fuß lässt sich die atemberaubende Natur am besten erkunden. Ein besonderes Highlight ist der Nationalpark Sarek. Dort ist es möglich, mehrere Tage unterwegs zu sein, ohne einem Menschen zu begegnen. Die damit verbundenen Risiken sollten jedoch bedacht werden. Kanufahren, Fliegenfischen und Reiten sind weitere spannende Aktivitäten. Im Winter können Wanderungen mit Schneeschuhen unternommen werden. Auf den zugefrorenen Seen ist es zudem möglich, mit Schlittschuhen voran zu kommen.

Wintersport: Åre ist ein modernes Skigebiet, das keine Wünsche offen lässt. Es gibt Pisten in allen Schwierigkeitsgraden, so dass Anfänger und Profis auf ihre Kosten kommen. Seit einigen Jahren wird zudem auch Helikopter-Skiing angeboten. Eine Fahrt mit dem Snowmobil ist ebenfalls möglich. Auf einer geführten Snowmobil-Safari kann man die nordschwedische Winterlandschaft in ihrer ganzen Schönheit entdecken. Bergsteiger können ihre Fähigkeiten beim Eisklettern testen.

Badeurlaub: Für einen Badeurlaub ist Nordschweden meist zu kühl. Aber in den größeren Städten gibt es Erlebnisbäder, die sich für einen schönen Familientag anbieten.

Anreise: Die Anreise mit dem Auto über Dänemark oder mit der Fähre über Göteborg, ist zwar möglich, aber sehr anstrengend. Angenehmer ist eine Flugreise oder eine Bahnfahrt in Kombination mit einem Mietwagen. Da durch die Billigflieger die Flugpreise z.T. niedriger sind als Bahntickets, spricht vieles für die Anreise über den Luftweg. Von verschiedenen deutschen Flughäfen, z.B. Berlin und Frankfurt, starten fast täglich Maschinen nach Stockholm. Von dort aus sind es nur noch eineinhalb Stunden mit dem Flugzeug nach Kiruna. Ein Mietwagen sollte aus Kostengründen stets schon in Deutschland gebucht werden.

Unterkünfte NORD-SCHWEDEN

Urlaubsregionen Schweden

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